Information
Sakramente sind Zeichen der Nähe und Liebe Gottes. Durch sie erfährt der Mensch sinnenhaft, wie Gott ihn auf seinem Lebensweg begleitet.
Taufe
Die Taufe ist der erste Schritt der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. In ihr bekennen sich die Eltern und Paten zum christlichen Glauben und ihre Bereitschaft, diesen dem Kind weiterzugeben. Die Zeichen der Taufe machen deutlich, dass das Kind zu einem Kind Gottes und Christus ähnlich wird. Die Taufe ist aber auch Ausdruck der Dankbarkeit für dieses Kind, das Gott geschenkt hat.
In allen Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit gibt es einen Taufsonntag/Monat. Darüber hinaus ist es möglich, nach Absprache, im Gemeindegottesdienst die Taufe zu feiern. Der ordentliche Taufort ist die Pfarrkirche, jener Ort, wo die sonntägliche Eucharistie und die Feste des Kirchenjahres gefeiert werden.
Für die Anmeldung zur Taufe ist das Wohnpfarramt zuständig. Der Ortsseelsorger vereinbart ein Taufgespräch zur Vorbereitung. Es ist auch möglich, in einer der anderen Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit das Kind taufen zu lassen.
Die Tauftermine der Seelsorgeeinheit Blattenberg finden Sie hier: Tauftermine 2012
Änderungen vorbehalten!
Eucharistie
Die Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens.
(II. Vatikanisches Konzil). Darüber hinaus werden in unserer Seelsorgeeinheit eine Vielfalt an Gottesdiensten (Wortgottesfeiern, Andachten, Anbetungsstunden etc.) angeboten. In jeder Pfarrkirche wird eine sonntägliche Eucharistiefeier gefeiert (Samstag Abend oder Sonntag Vormittag). Die Gottesdienstordnung finden Sie im Pfarrblatt Forum.
Firmung
In der Firmung wird der nun mündige Christ mit den Gaben des Heiligen Geistes für sein weiteres Leben gestärkt. Im Bistum St. Gallen ist das Mindestalter von 18 Jahren das ordentliche Firmalter. Für die Firmvorbereitung ist PA Peter Schlickeiser zuständig. Nähere Infos finden Sie hier : www.my-next-level.ch
Sollten Sie als Erwachsener sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten wollen, gibt Ihnen der Ortsseelsorger gerne Auskunft.
Versöhnung
Neben der Bitte um Vergebung in der Feier der Eucharistie und der Buss- bzw. Versöhnungsfeier gibt es auch die sakramentale Form der Versöhnung in Form der Einzelbeichte. Die Möglichkeiten zur Beichte finden Sie jeweils im Pfarrblatt angekündigt, gerne können Sie sich jederzeit an die Priester unserer Seelsorgeeinheit wenden, um ein Beichtgespräch zu vereinbaren.
Krankensalbung
"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“ So spricht der Priester bei der Krankensalbung, während er Stirn und Hände mit Chrisam salbt. In unserer Seelsorgeeinheit finden gemeinschaftliche Krankensalbungsfeiern in den Pfarrkirchen, sowie im Altersheim Feldhof statt.
Dieses Sakrament kann mehrere Male im Leben empfangen werden, wenn sich jemand durch schwere körperliche/psychische Krankheit bedroht fühlt oder vor einer schweren Operation steht. „Obwohl die Krankensalbung an sich kein Sterbesakrament ist, übt sie ihre aufrichtende und stärkende Wirkung auch in der Todeskrankheit aus.“ (aus dem Rituale „Feier der Krankensakramente“) In diesem Fall sind wir froh um Meldung an das Pfarramt.
Ehe
In der Liebe von Mann und Frau leuchtet die Liebe Gottes auf. Sie ist von Treue, Unauflöslichkeit und gegenseitiger, ganzheitlicher Wertschätzung geprägt. Im Gegensatz zu anderen Sakramenten spenden sich die Ehepartner dieses Sakrament gegenseitig: Beginn ist die kirchliche Trauung, Ende ist der Tod.
Etwa ein halbes Jahr vor der Trauung sollte man sich beim Wohnpfarramt melden. Dieses stellt in der Regel das sogenannte „Eheprotokoll“ mit Braut/Bräutigam aus. Dafür notwendig ist der Taufschein für Brautleute (beim Taufpfarramt erhältlich, nicht älter als ein halbes Jahr). Frühzeitig sollte man auch einen trauungsberechtigten Seelsorger (Priester/Diakon) anfragen.
Die Eheleute können auf die Gnade und auf den besonderen Beistand Gottes bauen, Hilfen, welche vor allem aus den Sakramenten der Taufe und der Firmung hervorgehen. Aus diesem Grund sollen jene Brautleute, welche noch nicht gefirmt sind, noch vor der Zulassung zur Eheschliessung das Sakrament der Firmung empfangen sollen, wenn dies ohne grosse Beschwernis geschehen kann (can 1065).
Wichtige Information zur kirchlichen Trauung finden Sie auch auf der Homepage der Fachstelle Partnerschaft-Ehe-Familie des Bistums www.pef-sg.ch
Zur Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe ist der Besuch eines Eheseminars vorgesehen. Hier finden Sie die Angebote des Bistums:
files/Ehevorbereitungskurse 2012.pdf
Weihe
Die Kirche lebt von Männern und Frauen, die der Kirche ihr Gesicht geben und die sich von ihr in den Dienst nehmen lassen. Ganz besonders kommt dies im Sakrament der Weihe (Diakon-, Priester-, Bischofsweihe) zum Ausdruck. Für die Priesterausbildung ist im Bistum St. Gallen Domdekan Regens Guido Scherrer (Tel. 071 227 33 73, Email:
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. zuständigSelbstverständlich stehen alle Seelsorgende für diesbezügliche Fragen zur Verfügung. Regelmässig wird in den Pfarreien um geistliche Berufe gebetet.
Sollte sich ein Mann, eine Frau für einen anderen kirchlichen Dienst (Katechet/-in; Pastoralassistent-/-in …) interessieren, kann man sich ebenso an das Seelsorgeteam wenden.


